FAQs

Häufige Fragen von Patienten

Patienten stellen sich eventuelle Fragen zum Thema Darm oder haben eine Diagnose erhalten, die neue Fragen aufwirft. Wir möchten hier einige häufige Fragen aufgreifen und Ihnen dazu die Antworten geben. Selbstverständlich steht unser Team aber immer für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Welche Krankheiten werden im Darmzentrum diagnostiziert und behandelt?

Im Darmzentrum werden alle vom Darm ausgehenden Krankheiten behandelt, so z. B.

  • entzündliche Veränderung wie Divertikel-Krankheit
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • funktionelle Darmerkrankungen, die mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen
  • krebsbedingte Darmerkrankungen
  • Stuhlinkontinenz
Welche Symptome bedürfen einer Abklärung?

Veränderungen des Stuhlgangs (z. B. Blut im Stuhl, Schleimauflagerungen, anhaltende Stuhlkonsistenzveränderungen wie Verstopfung und Durchfall), unklarer oder ungewollter Gewichtsverlust, Stuhlentleerungsstörungen)

Welche Vorteile hat es, wenn ich mich in einem Darmzentrum behandeln lasse?

Mediziner verschiedener Fachrichtungen kümmern sich zusammen um die Behandlung eines Patienten und bringen ihre jeweilige Expertise mit ein. Für Sie als Patienten bedeutet das kurze Wege im Diagnostik- und Behandlungsprozess.  In interdisziplinären Konferenzen wird das Vorgehen abgestimmt.

Wie bekomme ich als Patient Zugang zu den Behandlungsmöglichkeiten im Darmzentrum? Was ist der erste Schritt?

Ihr erster Ansprechpartner ist Ihr behandelnder niedergelassener Hausarzt. Selbstverständlich können Sie aber auch direkt bei uns anrufen.

Welches sind die behandelnden Ärzte und kooperierenden Abteilungen im Krankenhaus?
  • Internisten / Gastroenterologen
  • Bauchchirurgen
  • Onkologen
  • Röntgenfachärzte
  • Pathologen
  • Mikrobiologen und Labormediziner
  • Bei Bedarf werden Mediziner weiterer Fachrichtungen hinzugezogen, z. B. Urologen, Gynäkologen, Hautärzte
Ist mein Hausarzt in die weitere Behandlung eingebunden?

Alle Behandlungsschritte erfolgen in enger Abstimmung mit Ihnen und Ihrem Hausarzt.

Welche Schritte umfasst eine Behandlung im Darmzentrum?

An erster Stelle stehen das Gespräch und die Untersuchung. Alle weiteren erforderlichen Maßnahmen wie z. B. eine Darmspiegelung oder bildgebende Untersuchungen werden bei Bedarf in die Wege geleitet. Dies ist von Krankheitsbild zu Krankheitsbild verschieden.

Ich habe Angst vor einer Darmspiegelung.

Für viele Menschen ist die Durchführung einer Darmspiegelung mit Ängsten verbunden. Wir informieren Sie vor der Untersuchung ausführlich und besprechen die Möglichkeiten, die Behandlung für Sie so schonend wie möglich durchzuführen. Dank modernster Geräte und Untersuchungsverfahren sowie den Einsatz von Medikamenten verläuft die Untersuchung selbst sehr schonend. Gerne können Sie eine Person Ihres Vertrauens zum Vorgespräch und zur Untersuchung mitbringen. Mit einem Einweisungsschein des Hausarztes sind auch Vorsorgeuntersuchungen möglich. 

Welche Vorbefunde sollte ich mit in die Klinik bringen?

Wenn bereits Untersuchungen (wie z. B. Ultraschall, Blutentnahme, Darmspiegelung, Stuhlprobe, radiologische Diagnostik) durchgeführt wurden, sollten Sie alle diese Befunde sowie eine Liste der aktuell von Ihnen eingenommen Medikamente mitbringen.

Wie lange dauert es, bis ich einen ersten Termin im Darmzentrum bekomme?

Rufen Sie uns an. Innerhalb kürzester Zeit ermöglichen wir ein Gespräch mit einem Facharzt. Dann besprechen wir die weiteren Schritte und vereinbaren Anschlusstermine.

Kann ich in der Klinik auch Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen?

Mit einem Einweisungsschein des Hausarztes sind auch Vorsorgeuntersuchungen möglich. 

Ist das Darmzentrum der richtige Partner für die Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung?

Nein, als Krankenhaus haben wir für gesetzlich versicherte Patienten keine Ermächtigung zur ambulanten Behandlung. Dies gilt nicht für Notfälle. Ihre Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung sollten Sie beim niedergelassenen Facharzt vereinbaren. Hinweise zu empfohlenen Vorsorge-Intervallen erhalten Sie z. B. von Ihrer Krankenkasse oder unter Link Darmkrebsvorsorge.