Schmerzzentrum Fehmarn

Unser Behandlungsprogramm für Sie

Schmerzmedizin

Chefarzt

Peter Iblher, MME
Priv.-Doz. Dr. med. Peter Iblher, MME

Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie und Intensivmedizin
Fachkunde Rettungsdienst

Seit 2016 gibt es das Interdisziplinäre Schmerzzentrum (ISZ) in der Inselklinik Fehmarn.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Schmerzmedizin in Ostholstein? 

Wir sehen, dass es einen großen Bedarf an Behandlungsplätzen für chronisch schmerzkranke Patienten gibt. Mittlerweile erhalten wir überregionale Zuweisungen aus den Regionen Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch aus Hessen und Nordrhein-Westfalen hatten wir schon Patienten. Eine tolle Entwicklung! Das ISZ ist das Schmerzzentrum der Region Ostholstein, aber eben auch weit darüber hinaus.

Warum ist das so?

Mit unserem Spektrum sind wir für ein Schmerzzentrum besonders gut aufgestellt. Neben der multimodalen stationären Behandlung stellt die Opiat- Entzugsbehandlung von Schmerzpatienten im Rahmen eines schmerztherapeutischen Konzepts sicher ein Herausstellungsmerkmal dar. Wir haben zum Ziel, für jeden Patienten individuelle und im Team abgestimmte wirksame Therapiekonzepte zu entwickeln. Die Therapeuten sind dabei alle hochengagiert und kompetent. Das merken Patienten und Zuweiser, und es spricht sich herum, dass man mit Schmerzen auf Fehmarn gut aufgehoben ist.

Wie geht es weiter?

Wir haben aktuell eine Behandlungskapazität von zwölf Betten und eine Behandlungsdauer von drei Wochen. Noch dieses Jahr werden wir auch Behandlungskapazitäten für ambulante Patienten in unserer Schmerzambulanz weiter erhöhen. Das freut mich besonders! Wir wollen uns regelmäßiger und enger mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen austauschen. Einmal durch regelmäßige Fortbildungsangebote in unserer Klinik, zum anderen über das monatliche Angebot einer Schmerzkonferenz, in der Schmerzpatienten aus der Region interdisziplinär und im fachübergreifenden Austausch vorgestellt und besprochen werden können. Nicht nur durch uns, sondern als Angebot für jeden niedergelassenen Arzt oder Ärztin. Ich möchte die Kolleginnen und Kollegen herzlich einladen, hier mitzumachen. Sowas ist eine wichtige Gelegenheit, sich im kollegialen Dialog über weitere Behandlungsideen und diagnostische Optionen auszutauschen, gerade bei den manchmal wirklich herausfordernden chronischen Schmerzpatienten.

Psychotherapie

Christoph Wieseler, M.Sc.
Christoph Wieseler, M.Sc.

Psychologischer Psychotherapeut

Psychotherapeutische Behandlungsansätze im Interdisziplinären Schmerzzentrum Fehmarn

Christoph Wieseler, M.Sc., bereichert als Psychologischer Psychotherapeut das Team des ISZ mit verhaltenstherapeutisch ausgerichteter Expertise. Er arbeitet mit den Schmerzpatienten in Einzel- und Gruppentherapien mit dem Ziel, psychische Komorbiditäten, schmerzassoziierte psychische Belastungen und Defizite, die zu einer Verschlechterung oder Festigung der chronischen Erkrankung beitragen, zu erkennen und zu behandeln.

Herr Wieseler, alle Patienten im ISZ müssen zum Psychologen. Sind Schmerzpatienten alle psychisch krank, oder bilden sie sich ihre Schmerzen ein?

Beides auf keinen Fall! Vielmehr wissen wir, dass im Rahmen der Schmerzchronifizierung Veränderungen im Zentralen Nervensystem auftreten, die durch bestimmte Verhaltensweisen verschlimmert werden. Die Psychotherapie setzt hier an und versucht auf diese Verhaltensweisen einzuwirken und dadurch eine Steigerung der Lebensqualität und einen Ausweg aus der Schmerzspirale zu bewirken.

Wie erkennen Sie, ob solche „abträglichen“ Verhaltensweisen vorliegen?

Die Grundlage der schmerzpsychotherapeutischen Behandlung im ISZ Fehmarn bildet ein diagnostisches Aufnahme-Assessment. Hierbei geht es neben einer genauen Beschreibung des Schmerzsyndroms vor allem um die Analyse der schmerzaufrechterhaltenden Bedingungen, denn hieraus lassen sich wesentliche Informationen für die Planung und Durchführung der therapeutischen Interventionen gewinnen. Das Hauptziel der Behandlung ist primär die Reduktion des Schmerzerlebens und die Minimierung der Beeinträchtigung durch den Schmerz. Gleichzeitig geht es aber auch darum, vorbestehende Psychopathologien wie Angst- oder Trauma-Folgestörungen einzuordnen und in allen multimodalen Behandlungsansätzen zu berücksichtigen. Darüber sprechen wir im Team.

Wie muss man sich den Ablauf einer Psychotherapie in Ihrem Schmerzzentrum vorstellen?

Wir arbeiten in Gruppen- und Einzeltherapien. In den psychotherapeutischen Schmerzbewältigungsgruppen werden den Patienten zunächst die Grundlagen zu Schmerzentstehung und -chronifizierung vermittelt. Im weiteren Behandlungsverlauf bilden dann die Themen „Krankheitsbewältigung“ sowie „ressourcenorientierte Schmerzbewältigungsstrategien“ den Schwerpunkt. Auch gruppentherapeutische Verfahren kommen hier zur Anwendung. Beispielsweise Entspannungstechniken zur Beeinflussung von den Schmerz aufrechterhaltenden Faktoren wie Stress.

Und in den Einzeltherapien, was passiert da?

In den Einzeltherapien werden die in den Schmerzbewältigungsgruppen vermittelten Informationen in Beziehung zur individuellen Biographie der Patienten gesetzt, im Prinzip geht es hier um die Reflexion des eigenen Verhaltens hinsichtlich des Schmerzes. Was ist gut, was eher kontraproduktiv. So werden mögliche konkrete Belastungen und Fehlverhalten identifiziert, Bewältigungsstrategien erarbeitet und deren Umsetzung erprobt. Aber immer nur soweit, wie der Patient gehen will, niemand wird gezwungen!

Physiotherapie

Barbara Bugislaus-Scheel
Barbara Bugislaus-Scheel

Schmerzphysiotherapeutin

Britta Funk
Britta Funk

Physiotherapeutin

Dörte Hegerfeld
Dörte Hegerfeld

Physiotherapeutin

Schmerzphysiotherapeuten im ISZ

Um der Komplexität von chronischen Schmerzerkrankung in der Diagnostik und Therapie gerecht zu werden, arbeiten im Interdisziplinären Schmerzzentrum (ISZ) Fehmarn unter anderem hochqualifizierte Physiotherapeuten, die neben verschiedenen Fachweiterbildungen auch über die Qualifikation „Spezielle Schmerzphysiotherapie“ verfügen.

Eine der erfahrenen Physiotherapeutinnen am ISZ ist Barbara Bugislaus-Scheel, die bereits seit 1989 als Physiotherapeutin tätig ist und seitdem eine Vielzahl von Zusatzausbildungen absolvierte, unter anderem im Rahmen eines 6-monatigen Aufenthaltes am Kaiser Foundation Rehabilitation Center in Kalifornien, USA. Sie verfügt neben den Weiterbildungen „Manuelle Therapie“, „McKenzie“, „Craniosakrale und -fasciale Therapie“, „Fascial Distorsion Model/ FDM“, auch über die Weiterbildung „Spezielle Schmerzphysiotherapie“ und hat die physiotherapeutische Abteilung am ISZ seit 2016 mit aufgebaut.

„Die vielfältigen Beschwerden unserer Schmerzpatienten sind immer wieder eine Herausforderung“, so Bugislaus- Scheel, „Fundierte Kenntnisse über die Besonderheiten von Schmerzerkrankungen und natürlich der Austausch im Team ermöglichen uns, eine individuelle, auf unsere Patienten abgestimmte Diagnostik und Therapie umzusetzen“.

Die Kombination von Einzeltherapien und verschiedenen Trainingsverfahren in der Gruppe hat dabei einen positiven Einfluss auf Stabilität, Mobilität und Ausdauer. Die physiotherapeutische Intensität wird dabei im Sinne der „graded activity“, individuell angepasst und stellt einen wichtigen Baustein im multimodalen Ansatz zur Verbesserung von Belastbarkeit und Teilhabe in allen Lebensbereichen dar. So erreichen wir eine Verbesserung der Lebensqualität.

Ergotherapie

Mareile Koops
Mareile Koops

Schmerzergotherapeutin

Katja Willer
Katja Willer

Schmerzergotherapeutin

Alle Patienten, die zur stationären Behandlung im ISZ kommen, durchlaufen zunächst ein einstündiges ergotherapeutisches Aufnahme- Assessment. Hier geht es darum, den funktionellen Status zu Beginn der Behandlung durch standardisierte Tests (z.B. Mobilität/DEMMI, Rückenschmerz/BPS, Funktionsprüfungen an Rumpf, Arm und Hand, Sensibilitätstest) zu erheben. Dabei werden behandlungsbedürftige Störungen identifiziert und ein Behandlungskonzept entwickelt, das anschließend in der Besprechung mit den Ärzten und anderen Therapeutengruppen abgestimmt wird.

Die Behandlungsansätze sind dabei vielseitig: Bei Bedarf werden die Patienten hinsichtlich Ergonomie am Arbeitsplatz oder zu Fragen der Hilfsmittelversorgung beraten. In der funktionellen Therapie wirken die Fachergotherapeutinnen auf den Abbau von pathologischen Haltungs- und Bewegungsmustern sowie auf den Aufbau physiologischer Funktionen hin. Einen hohen Stellenwert haben die Verbesserung von Gelenkfunktionen (auch Gelenkschutz) sowie die Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Bewegungsabläufen, die im Rahmen zahlreicher Schmerzerkrankungen häufig beeinträchtigt sind.

Bei spezifischen Schmerzbildern kommen ausgewählte Therapieverfahren zur Anwendung, beispielsweise die Spiegeltherapie im Rahmen eines CRPS (Chronic Regional Pain Syndrome/ M. Sudeck). Bei Sensibilitätsstörungen wie neuropathischen Negativsymptomen erfolgt ein Sensibilitätstraining mit verschiedenen Materialien, um eine Verbesserung der Wahrnehmung zu erreichen und dabei möglichst auch Angstabbau (vor Berührung) und Schmerzlinderung zu bewirken.

Die Behandlungen erfolgen immer in enger Absprache mit den Physiotherapeuten, um die Behandlungsfelder im Konsens zu definieren und dadurch die Behandlungserfolge zu optimieren.

Die Ergotherapeutinnen Mareile Koops und Katja Willer arbeiten seit 2016 im ISZ und verfügen beide über die zweijährige Zusatzspezialisierung zur Fachergotherapeutin für Schmerztherapie.

Kunsttherapie

Angela Metz
Angela Metz

Kunsttherapeutin

Kunsttherapie im ISZ Femarn

Portrait: Angela Metz, Kunsttherapeutin

Kürzlich fragte mich eine Patientin: „Warum machen Sie so eine Arbeit, mit so kranken Menschen?“ Ich antwortete: „Hier kommen ganz besondere Menschen hin. Menschen, die viel durchlitten, durchgemacht und erfahren haben. Und das macht die Arbeit für mich sehr spannend und lebendig. Jede/r bringt andere Erfahrungen mit. Meine Arbeit als Kunsttherapeutin besteht darin, in Kontakt zu den Patienten zu kommen: durch Wertschätzung und Mitgefühl statt Mitleid, und auch mit einer dicken Portion Humor.

Unsere Arbeit funktioniert so:

Die Modeliermasse Ton erdet, bietet Widerstand, gibt Halt und Kraft und steht stellvertretend für Stabilität und Stabilisierung. Die kühlende Eigenschaft wirkt entzündungshemmend, macht den Kopf frei und kann Schmerz ableiten. Das Modellieren öffnet Kreativität, schafft Formen, die sich positiv auf die Stimmung auswirken können und die Patienten immer wieder auch begeistern. Beim Ausdrucksmalen ist es ähnlich: Malen ist Bewegung. Es kann gemalt werden, was innerlich bewegt. Über die Bewegung beim Malen öffnet sich der Zugang zum Unbewussten und den darin vorhandenen Ressourcen. Das Öffnen geschieht immer nur so weit, wie die Einzelperson es auch zulassen kann. In dieser Spannbreite zwischen Stabilisierung (z.B. Tonarbeit) und Aktivierung (z.B. Ausdrucksmalen) findet meine Arbeit statt. Dabei ist der stabilisierende Anteil zuerst deutlich größer als der aktivierende. Das Gute ist: egal ob mit Speckstein, Wolle, Filz, Papier, Seidenmalen, Draht, Perlen, Stoff, Holz usw. gearbeitet wird: die Grundprinzipien von Stabilisierung und Aktivierung wirken überall mit. Und es ist schön zu erleben wenn Patienten in der Kunst voller Freude eigene Kreativität und Fähigkeiten erfahren, die sie vorher nicht erahnt hätten. „Da ist noch etwas, trotz meiner Schmerzen.“ Für die Patienten ist das eine beglückende Erfahrung und ein wichtiger Baustein der Behandlung in unserem Schmerzzentrum.

Tanztherapie

Pia Klepel
Pia Klepel

Tanztherapie nutzt Tanz und Bewegung in psychotherapeutischer Weise zur Integration körperlicher, emotionaler und kognitiver Prozesse sowie als Medium zur Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist zum einen eine Form der künstlerischen Therapie, zum anderen eine Form der Körperpsychotherapie mit einem besonderen Fokus auf der Symbolik der Bewegung.

Ziele sind die Förderung der Körperwahrnehmung, die Förderung des persönlichen Bewegungsausdrucks und authentischer Bewegung, die Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung und die Bearbeitung emotionaler Erlebnisinhalte. In den Gruppenstunden werden weiterhin Zugehörigkeit, Teilhabe und aktive Mitgestaltung gefördert. Beschreibungen und wertfreie Schilderungen des Erlebten in der Gruppe ergänzen den nonverbalen Ausdruck.

Meist beginnen die Tanztherapie-Stunden mit langsamer Heranführung an Bewegung, Aktivierung und Erweiterung des Bewegungsrepertoires zu Weltmusik. Humor, Lachen sowie die Freude an der Bewegung trotz Schmerz sind ein Anfang auf dem ressourcenorientierten Weg der Gesundheitsentwicklung.

Tanz in unserer Therapieform reicht vom kleinen Finger bewegen, über den ersten mutigen Schritt, vom kleinsten rhythmischen Ablauf zur Musik, bis dahin, sich freien Improvisationen und Choreografien hinzugeben, in die unbewussten oder verdrängten Gefühle einzutauchen, nur soweit, wie sich die Patient*innen einlassen möchten. Es geht also um die Möglichkeiten des Sich-Erforschens und Sich-Kennenlernens, das Wahrnehmen der bisherigen Strategien bis hin zum Erwerb neuer Möglichkeiten von Beziehungsgestaltung bzw. Handlungskompetenzen.

Frühsport

Simone Stellmacher
Simone Stellmacher

Frühsport als Teil der Bewegungstherapie am ISZ Fehmarn

Portrait: Simone Stellmacher, Bewegungspädagogin und Rehabilitationstrainerin

„Sport macht Spaß! Frühsport macht glücklich“ Mit diesem Motto komme ich jeden Morgen in die Klinik und starrte mit den Patienten in den Tag. Als Bewegungspädagogin und Rehabilitationstrainerin weiß ich, dass Bewegung im Allgemeinen einfach gut tut. Auch der Mensch mit Schmerzen verschiedenster Art profitiert davon. Die regelmäßige frühe sportliche Betätigung vertreibt die Müdigkeit und macht den Kopf frei für die anstehenden Therapien. Zudem regt die Bewegung die Fettverbrennung an und sorgt für mehr Wohlbefinden.

Wir starten strukturiert und sinnvoll in den Tag. Durch die körperliche Anstrengung wird das Herz-Kreislaufsystem besser durchblutet, außerdem wird die Hirndurchblutung erhöht, das wirkt sich positiv auf den Geist und die Seele aus, bringt gute Laune und baut Stress ab. Wer schon morgens den Kreislauf in Schwung bringt, aktiviert nebenbei den Stoffwechsel und startet gut gelaunt in den Tag. Die Übungen sind nach den individuellen Erkrankungen und der Belastbarkeit ausgerichtet. Die Auswahl der Bewegungen folgt nach physiotherapeutischen Prinzipien und den Grundlagen der modernen und funktionellen Trainingslehre. Dazu kommen Übungen zur Selbstfürsorge und der Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Wenn sie mit Frühfit in den Tag starten, erfahren die Patienten wie positiv sich regelmäßige Bewegung auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Wir haben trotz der frühen Stunde immer wieder viel Spaß. Oft wird im Vorfeld die Frühaktivierung als „lästig“ empfunden, aber das kehrt sich recht schnell um.

Nordic Walking

Beim Nordic Walking werden nahezu alle Bereiche des Körpers gelenk- und kreislaufschonend trainiert und es findet ein intensives koordinatives Training statt. Zudem werden das Wohlbefinden und die Ausdauer gesteigert sowie Blockaden gelöst.

Im Rahmen des Klinikaufenthaltes erhalten die Patienten zunächst eine theoretische Einführung durch unsere Physiotherapeutin, danach geht es dann ausgerüstet mit Laufstöcken und festem Schuhwerk an die praktische Umsetzung im Außenbereich der Klinik. Nach der Einführungsveranstaltung können die Patienten dann jederzeit selbstständig das Nordic Walking zur Aktivitätssteigerung und körperlichen Beübung nutzen. Vor allem das Training in der Gruppe mit anderen Betroffen motiviert die Patienten und erhöht den Spaßfaktor.

Pflegerische Versorgung

Monique Müller
Monique Müller

Pain-Nurse

Mein Name ist Monique Müller und ich arbeite seit August 2016 als Pain Nurse im Interdisziplinären Schmerzzentrum Fehmarn in der Abteilung für Schmerzmedizin. Ich bin häufig die erste Ansprechpartnerin für Sorgen und Nöte der Patienten und koordiniere die individuellen Behandlungsabläufe in unserem interdisziplinären Behandlungsteam. Man kann sagen: Ich behalte hier den Überblick.

Mein Arbeitsfeld ist sehr spannend, vielfältig und abwechslungsreich: Morgens erfolgt die Übergabe vom Frühdienst, anschließend verschaffe ich mir einen ersten Überblick über den Zustand der Patienten, messe Vitalparameter und Schmerzintensität. Ich helfe den Patienten neben den pflegerisch notwendigen Dingen beispielsweise bei der Durchführung der Lichttherapie und der Anwendung der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS), führe die Anwendung mit Capsaicinpflaster durch oder assistierte bei der Durchführung von interventionellen Maßnahmen, wie beispielsweise das Anlegen von Kathetern. Im Rahmen der ärztlich verordneten Therapie setze ich die medikamentösen Anordnungen um.

Die Betreuung der Schmerzpatienten macht mir großen Spaß, ich gehe gerne zur Arbeit. Dies liegt sicher auch an dem tollen Zusammenhalt in unserem Team, mit dem wir unseren Patienten, die seit Jahren Schmerzen haben, doch immer wieder helfen können!