Kinderheilkunde

Organisatorische Informationen

Unsere Kinderklinik ist in die Bereiche "Kinderstation" und "Neonatologie" (Intensivstation für Früh- und Neugeborene) aufgeteilt. Ihr Kind wird in unserer Klinik außer von unserem Team aus Kinderkrankenschwestern/-pflegern und Kinderärzten/-innen nach Bedarf auch interdisziplinär von unserem Kinderchirurgen, Augenarzt und HNO-Ärzten, einer Psychologin, Physiotherapeuten/innen, Erzieherin und Clown betreut. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Sozial- und Ernährungsberatung unserer Klinik in Anspruch zu nehmen.

Als Eltern können sie ihr Kind selbstverständlich jederzeit besuchen. Besuchszeiten für Geschwister und Besucher sind vom Krankheitsbild und Zustand der Patienten abhängig und können individuell mit der betreuenden Schwester abgesprochen werden.

Mitaufnahme eines Elternteils

Die Mitaufnahme eines Elternteils ist bei Kindern bis einschließlich 7 Jahren auf unserer Kinderstation grundsätzlich kostenlos möglich. Ab dem 8. Lebensjahr können Eltern nur in besonderen Ausnahmefällen als Begleitperson mitaufgenommen werden.

Checkliste - Bitte mitbringen
  • Einweisung des behandelnden Arztes, Versichertenkarte Ihres Kindes
  • Vorsorge-Untersuchungsheft, Impfpass, Vorbefunde und Arztberichte Ihres Kindes
  • Medikamente, die Ihr Kind regelmäßig erhält
  • persönliche Kleidung für Ihr Kind (Nachtwäsche, Hausschuhe), Lieblingsspielzeug
  • Hygieneartikel (Windeln und Handtücher stellen wir zur Verfügung)
Besuch

Besuch von anderen Kindern, Verwandten und Freunden sind ohne ansteckende Erkrankungen abhängig vom Zustand der Patienten tagsüber nach Rücksprache willkommen.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter unserer Kinderklinik gern zur Verfügung.

Prävention bei Kindern

Hörscreening

Das Hörscreening wird in der Klinik Eutin seit Jahren bei allen Neugeborenen durchgeführt. Auffällige Befunde werden zusätzlich mit einem ergänzenden Hörtest (AEP) kontrolliert.

Qualitätssicherung

Qualität in Medizin und Pflege sind uns sehr wichtig. Wir sind im Jahr 2007 mit dem Siegel der Kooperation für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (KTQ®) ausgezeichnet worden. Dies wurde im Jahr 2010 erneuert.
Auch in Bezug auf Patientensicherheit haben wir im Jahr 2007 eine Auszeichnung für besonders sichere Prozesse erhalten.

Seit 2009 sind wir Studienteilnehmer am „Deutschen Frühgeborenen Netzwerk“ (GNN-German Neonatal Network) und wurden im Jahr 2013 mit einem Preis ausgezeichnet.

Die GNN-Studie ist eine Studie zur langfristigen Entwicklung von sehr kleinen Frühgeborenen. Über einen Zeitraum von sechs Jahren soll anhand der Daten von 20.000 Kindern ermittelt werden, welche Faktoren sich günstig auf die langfristige Entwicklung von sehr kleinen Frühgeborenen auswirken. Damit führt das GNN die umfassendste Studie zu diesem Thema in Deutschland durch. Die Effekte von therapeutischen Maßnahmen, die mit einer zu frühen Geburt einhergehen, sollen ebenso untersucht werden wie die Bedeutung von sozialen und genetischen Faktoren.

Gegründet wurde das Netzwerk auf Initiative der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Geleitet wird die Studie von Prof. Dr. Wolfgang Göpel, Neonatologe und pädiatrischer Intensivmediziner der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Campus Lübeck.

Etwa ein Prozent aller Neugeborenen kommt zu früh und mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm zur Welt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, beispielsweise den USA, existierte in Deutschland bisher kein langfristig angelegtes Forschungsnetzwerk, das die Daten dieser Kinder sammelt und auswertet. Diese Lücke wird das GNN schließen.

Quelle und weitere Informationen: www.vlbw.info

PAN Studie

Die Anzahl und Art der angeborenen Herzfehler werden erfasst.

NeoKISS

Datenverarbeitung von Kindern unter 1500g Geburtsgewicht mit Infektionserkrankungen.

ESPED

Erfassung von seltenen pädiatrischen Diagnosen in Deutschland.

Babynetz

In Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen werden junge Eltern und ihre Neugeborenen durch verschiedene Hilfsprogramme unterstützt.

HaLT-Projekt

HaLT (Hart am Limit) Projekt des Landes Schleswig-Holstein zur Prävention riskanten Alkoholkonsums bei Kindern und Jugendlichen