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Medizinische Schwerpunkte

Prämedikationssprechstunde

Die präoperative Untersuchung und das Aufklärungsgespräch zwischen Patient und Anästhesist  erfolgt für alle ambulanten, prästationären und stationären Patienten in der Prämedikationssprechstunde. Der Anästhesist informiert den Patienten über die in Frage kommenden Verfahren und unter Berücksichtigung eventueller Vorerkrankungen und Vorbefunde werden die jeweiligen Vor- und Nachteile erläutert. Das Narkoseverfahren wird dann gemeinsam festgelegt und der Ablauf besprochen. Dabei erläutert er die Möglichkeiten zur postoperativen Schmerztherapie.

So ist gewährleistet, dass die Voruntersuchungen in Ruhe durchgeführt und die Intimsphäre des Patienten gewahrt werden kann. Sollte ein Patient nicht in der Lage sein, die Prämedikationssprechstunde aufzusuchen, erfolgt eine Prämedikationsvisite am Krankenbett.

Narkosen

Viele Patienten haben gerade vor der Narkose Sorgen und Ängste. Dabei ist in den letzten Jahren ein ausgesprochen hoher Sicherheitsstandard erreicht worden – nicht zuletzt durch die ständige Anwesenheit eines Anästhesisten und Anästhesiepflegepersonals bei jeder Narkose. Sehr gute, routinemäßig eingesetzte Überwachungsgeräte für die Herz/Kreislauffunktion und die Lungenfunktion sowie im Einzelfall auch für die Funktion anderer Organsysteme haben dazu ebenso beigetragen wie moderne, optimal steuerbare Medikamente.

So sind heute selbst ausgedehnte Operationen bei Patienten mit erheblichen Vorerkrankungen oder in hohem Alter mit geringen Risiken möglich. Auch in der Behandlung von Schmerzen nach einer Operation wurden erhebliche Fortschritte erzielt, u. a. durch spezielle Kathetertechniken oder den Einsatz von durch den Patienten selbst zu bedienenden Spritzenpumpen.

Am Tag der Operation werden Sie von unseren Anästhesiepflegekräften im OP in Empfang genommen und auf die Narkose vorbereitet. Wenn die Operation und Narkose beendet sind, werden Sie in unserem Aufwachraum noch einige Zeit überwacht, bevor Sie dann entweder wieder auf Ihre Station oder in besonderen Fällen auch auf unsere Intensivstation gebracht werden.

Viele Operationen werden heute ambulant durchgeführt. Dabei können Sie in aller Regel einige Stunden nach der OP wieder mit Begleitung nach Hause.
Bis zu 20-30% der Operationen sind in einer Teilnarkose (Regionalanästhesie) möglich. Natürlich muss kein Patient bei der Operation wach sein, wenn er das nicht möchte: eine Teilnarkose lässt sich sehr gut mit gut verträglichen Schlafmitteln ergänzen.

Seit etlichen Jahren wenden wir bei den werdenden Müttern - in Zusammenarbeit mit der geburtshilflichen Abteilung und den Hebammen - die Technik der geburtshilflichen Periduralanästhesie (PDA) an. Die meisten Kaiserschnitte werden bei uns ebenfalls in einer Teilnarkose (Periduralanästhesie oder Spinalanästhesie) durchgeführt.

Rettungsmedizin

Ärztinnen und Ärzte unserer Abteilung besetzen den Notarztwagen und den Rettungshubschrauber der auch für dringende Notfallverlegungen von Intensivpatienten genutzt wird. Seit der Indienststellung 1976 hat Christoph 12 über 30.000 Notfalleinsätze geflogen, z. Z. sind es jährlich ca. 1200 Einsätze.

Schmerztherapie

Patienten mit allen Schmerzformen, vor allem auch chronischen oder schwer behandelbaren Schmerzen, können im Rahmen unserer Schmerztherapeutischen Sprechstunde in Eutin betreut werden. Im Fokus stehen Nervenschmerzen nach Verletzungen oder bei/nach Gürtel- oder Gesichtsrose, Schmerzen des Bewegungsapparates, Schmerzen bei Durchblutungsstörungen sowie natürlich Kopfschmerzen und Krebsschmerzen. Patienten können sich mit Überweisung vom Hausarzt zur Schmerz-Sprechstunde in dem Sekretariat der Abteilung Anästhesie, Rettungsmedizin und Schmerztherapie (Tel. 04521 787-2161) anmelden. Vor dem ersten Termin wird ein Fragebogen zugeschickt, den die Patienten ausfüllen und mitbringen sollten.

Brustzentrum Ostholstein
Hohe Qualität in familiärer Atmosphäre. Behandlung über Fachgrenzen hinweg.